Teenager brauchen flexible Regeln

Wenn der Nachwuchs in die Flegeljahre kommt, bricht für die ganze Familie eine unruhige Zeit an. Um den heiklen Balanceakt zu schaffen, bedarf es viel Kompromissbereitschaft und Verständnis.

Wenn die Pubertät erst einmal da ist, sind Auseinandersetzungen an der Tagesordnung. Plötzlich sind die lieben Kleinen streitlustig, kapseln sich von den Eltern ab und zeigen sich aufmüpfig. Deshalb ist es wichtig, dass Mutter und Vater sich bereits lange vor der Pubertät auf diese nervenaufreibende Zeit vorbereiten. Kommunikation auf Augenhöhe und Kompromissbereitschaft helfen durch die schwierige Zeit. Dafür sollten sich Eltern rechtzeitig fit machen und sich gegebenenfalls kompetente Unterstützung holen.

Im Streit die Notbremse ziehen

Streitthemen wie Kleidung, Ausgehen, im Haushalt helfen oder Zimmer aufräumen können den Familienfrieden beständig stören. Es gehört zur Pubertät dazu, dass die Jugendlichen ihre Grenzen austesten. Dabei lernen sie, für ihre Meinung einzustehen und Kompromisse zu finden.

Die Streitigkeiten sollten jedoch nicht überhand nehmen. Wenn über Alles und Jedes großartig diskutiert wird, haben die Jugendlichen das Gefühl, nur noch gegängelt zu werden. Das führt zu Frust und schlechter Stimmung. Bevor das Zuhause zum Kampfplatz ausartet, ist es ratsam, in festgefahrenen Diskussionen die Notbremse zu ziehen. Man kann z.B. versuchen, ein bestimmtes Reizthema ganz bewusst für ein paar Wochen ruhen zu lassen und es nicht mehr anzusprechen. Diese Auszeit gibt Eltern die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen und die Situation neu zu überdenken. Gleichzeitig entfernt sich das Kind aus seiner Kampfposition, weil der permanente Gegendruck aufhört. Nach einer Pause sprechen beide Parteien dann meist wieder entspannter und sachlicher über ein Thema.

StreitBei den pubertären Machtkämpfen müssen Eltern oft eine Menge einstecken. Ihre kleinen Lieblinge fahren plötzlich auch verbal schwere Geschütze auf, kränken ihre „Erziehungsberechtigten“, um sich abzugrenzen. Besonders in der Öffentlichkeit zeigen sie dieses Verhalten, um Aufmerksamkeit zu erregen, was natürlich die Eltern nicht gerade begeistert.Eltern sollten sich aber bei solchen Attacken immer bewusst machen, dass diese Aufmüpfigkeit normal ist und keine böse Absicht dahintersteckt. Es ist aber auch wichtig, dass die Jugendlichen die Konsequenzen ihrer Ausraster spüren. Man sollte seinem Jugendlichen klar sagen,  was einen gekränkt hat. Auch der Entzug von Gefälligkeiten ist ein legitimes Mittel zur Selbstverteidigung. Man kann seinem Spross klarmachen, dass sein Benehmen unangebracht war und man die Chauffeurdienste zum Sportkurs deshalb in der nächsten Woche ausfallen lässt.Im Leben eines Pubertierenden spielt die eigene Familie meist eine untergeordnete Rolle. Die Kids verbringen viel lieber Zeit mit Freunden, als z.B. bei einem Familienausflug.Eltern sollten jedoch trotzdem darauf achten, in regelmäßigen Abständen Familienmomente zu schaffen. Für Taschengeld, Wäsche waschen und Kochen kann man schließlich auch ein bisschen Familienzeit einfordern. Gleichzeitig sei es jedoch wichtig, auch Verständnis für die neuen Interessen der Jugendlichen aufzubringen und die gemeinsame Zeit nicht auf die Haupt-Ausgehzeiten Freitag oder Samstag zu legen.

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